100 working spaces

Flexibel bleiben, keine Architektur ohne Architekten.

„Architekten planen und entwerfen, bauen und realisieren, sie sind ständig mitten im Kreativprozess und Teil einer Berufsgruppe, deren Definition zwischen Baukünstler und DIenstleister hin und her pendelt. Tendenziell sind sie Teil eines Berufszweiges, den klassische Manager meiden würden; zu unsicher, zu schwer kalkulierbar, zu kompliziert zu definieren: „Architekten verkaufen ein Produkt, das es noch nicht gibt, an einen Auftraggeber, der sich als Investor immer weiter vom klassischen Bauherren entfernt, und sich bei der Umsetzung auf Dritte angewiesen, die einen Mangel an Fachkräften beklagen. Es scheint, dass Architektur ein unwesentlicher Faktor in wirtschaftlicher Hinsicht ist – vom kreativen, gesellschaftlichen und baukulturellen Standpunkt aus ist Architektur jedoch ein Mehrwert, den es gerade in einer Zeit des Wandels zu schätzen gilt. Kleine Strukturen haben vor allem den Vorteil, schnell und flexibel reagieren zu können Neue Wohnformen, innovative Büros oder städtebauliche, öffentliche Strukturen: Architekten leisten einen wesentlichen Beitrag, unsere Welt – gebaute Umwelt – neu zu denken. 10 besonders innovative Architekturbüros geben uns auf folgenden Seiten einen Einblick in ihre Arbeitswelt, öffnen die Türen zu ihrem eigenen Büro und erzählen, was es heißt, für sich selbst zu planen, und welche Ansprüche sie, als Prototyp eines kreativen, flexiblen Büros, an Arbeitsräume haben.“

 

„Bastian aus Berlin“,
100 working spaces (2017), S. 132 f.

 

 

Team

  • Anja Fritz
  • Silvia Gioberti
  • Nike Kraft