© Jhon Magkilat

Stadt im Dialog

urbane Erkundungen entlang der Spree

Die Workshop-Reihe „Stadt im Dialog“ zielt darauf ab, eine kulturübergreifende P2P-Bildungsplattform für städtische Akteure, lokale Gemeinschaften und lokale Aktivist:innen aus Berlin und russischen Städten zu schaffen. Dieses P2P-Prinzip ist notwendig, um die Erweiterung des horizontalen Denkens durch die Teilnehmer:innen zu ermöglichen und gleichzeitig die Schaffung von Hierarchien in der horizontalen Stadtentwicklung zu vermeiden.

Als Reaktion auf die Verknappung der öffentlichen Flächen am Wasser in Berlin entstehen Bürgerbewegungen. Einige Initiativen sind auf der Suche nach alternativen Flächen für die Entwicklung am Wasser. Obwohl die Bürgerbeteiligung in Berlin bereits etabliert ist, zeigen die Erfahrungen, dass die Umsetzung des kooperativen Planungsprozesses noch verbessert werden kann. Die Frage ist, ob die derzeitige Kultur der Bürgerbeteiligung in einen nachhaltigen und innovativen Stadtplan umgewandelt werden kann, in dem die Bürger:innen eine aktive Rolle spielen. Das Projekt fördert eine partizipative Stadtentwicklung durch P2P-Lernen, bei dem lokale Projekte und Städte Ideen austauschen und ihre Fähigkeiten in der Praxis anwenden.

Nach einer Einführungsveranstaltung und einer Präsentation lokaler Expert:innen organisierten wir einen gemeinsamen Feldbesuch bei verschiedenen Initiativen entlang der Spree:

Anarche
Flussbad
Freibeuter
Holzmarkt
Panther Ray
Spreefeld
Spreepublik
Teepee Land

Team

Anja Fritz

Nike Kraft

Kompliz:innen

CISR St. Petersburg

Culture Goes Europe e.V.

Förderer und Auftraggeber:innen

Auswärtiges Amt

Zeit und Ort

02. 07. 2017
Berlin, DE